Marienkräuterkissen

Marienkräuterkissen (6043)

Produktbeschreibung

Inhaltsstoffe:
Wiesenheu, Steinklee (Honigklee), -kraut, Lavendelblüten, Thymian, Löwenzahnblätter, Ringelblumenblüten mit Kelch.

Füllung:
Kissen 20 × 40 cm - ca. 2cm Vlies, Kräuter (Inhaltsstoffe), Hirseschalen, Dinkelspelz
Kissen 44 × 50 cm - ca. 3cm Vlies, Kräuter (Inhaltsstoffe), Hirseschalen, Dinkelspelz
Schulterkissen 32 × 50 × 4 cm - 3 Kammern (Kräuter mit Dinkelspelz, Kapok, Kräuter mit Dinkelspelz)

Größen: 20 × 40 cm, 44 × 50 cm, 32 × 50 × 4 cm (Schulterkissen)

Hüllstoff: 100 % Baumwolle, weiß mit rosa Rosen

Druck: Mit/ohne Produktaufdruck möglich; zusätzlicher Aufdruck möglich (siehe Marketing-Konzepte).

Hinweis: Unsere Produkte sind auch als 3er-Set erhältlich! Wir liefern Ihnen dann Ihr gewünschtes Kissen in allen oben genannten Formaten.

CERTUS Marienkräuterkissen

Dieses Kissen lag den CERTUS-Verantwortlichen besonders am Herzen, denn unsere Marktgemeine gehört zum Kirchensprengel Marienweiher und dort steht die älteste Marienwallfahrtskirche Deutschlands.

Die Kirche Maria Heimsuchung ist Wallfahrtsbasilika- und Pfarrkirche der röm.-kath. Pfarrei Marienweiher im Erzbistum Bamberg.

Der erste historisch belegte Nachweis einer Kirche in Marienweiher stammt aus dem Jahr 1189 durch Bischof Otto d. II. von Bamberg. Das heutige Gnadenbild der Mutter Gottes stammt aus der Zeit um 1500, eine geschnitzte Marienfigur eines namentlichen nicht bekannten Bildhauers.

Bestärkt durch zahlreiche Wundergeschichten, vor allem dem sogenannten Türkenwunder, der Befreiung eines jungen Bürgers aus türkischer Gefangenschaft während der Türkenkriege im 16. Jahrhundert trug viel dazu bei, die Wallfahrt zu beleben.

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wird Kirche und Kloster von einem Franziskanerkonvent betreut.

Durch die Fürsprache der Mutter Gottes erhielten Tausende von Menschen Linderung oder Heilung ihrer Nöte, so dass nach wie vor mehr als 8000 Pilgerinnen und Pilger pro Jahr die Mutter Gottes von Marienweiher besuchen.

Auch für kunstbeflissene Besucher ist die herrliche Rokokokirche, erbaut 1718 - 1721, ein lohnender Anziehungspunkt.

Kräuterweihe und Marienverehrung

An Maria Himmelfahrt (15. August) wird etwa seit dem 10. Jahrhundert u. a. die Kräuterweihe gefeiert. Vielen Menschen war die Heilkraft bestimmter Kräuter bekannt. Diese wurden ge-sammelt und getrocknet, um dann zu Tee, Essenzen oder Kissen weiterverarbeitet zu werden.

Die geweihten Kräuter, zusammengebunden im „Kräuterbuschen", wurden im Haus und im Stall aufbewahrt, um Krankheiten und andere Katastrophen abzuwenden.

Bei Krankheiten, ob Mensch oder Tier, wurden einige Kräuter in den Tee gegeben.

Ob medizinische Wirkung oder fester Glaube - beides hilft bei der Genesung.

Ein Grund dafür, dass Kräuterweihe und Marienfeiertag gemeinsam begangen werden, hat damit zu tun, dass Maria schon in altchristlichen Gebeten als „Blume des Feldes" und „Lilie der Täler" bezeichnet wird. Deshalb tragen auch viele Pflanzen den Namen Mariens.

In den traditionellen Kräuterbuschen fanden, je nach Verfügbarkeit, viele Heil-, Würz- und Blütenpflanzen Verwendung, darunter auch Gartenkräuter, wie Salbei, Thymian, Zitronenmelisse, Pfefferminze usw.

Während die Vorschriften über Anzahl und Art der Pflanzen in einigen Gemeinden sehr rigide waren, war in anderen Gemeinden - bis auf Giftpflanzen - vieles erlaubt.

Das Sammeln und Aufbewahren von Kräutern hat seinen Ursprung aber in vorchristlicher Zeit und entstand aus dem Bedürfnis des Menschen, Gott dafür zu danken, dass er ihnen mit den Kräutern, Mittel gegen viele bedrohliche Krankheiten gegeben hat.

Obwohl in den vergangenen Jahrhunderten viel in Vergessenheit geraten war, besinnt sich die Pharma-Industrie, aufgrund moderner analytisch-chemischer Untersuchungsmethoden, wieder auf die Wirksamkeit alter Arzneipflanzen. Die wissenschaftliche Forschung in der Phytotherapie und Homöopathie, entdeckt aber die verlorengegangenen Beziehungen zwischen Heil- und Arzneipflanzen und ihren Anwendungsmöglichkeiten wieder neu.

So kann man auch beobachten, dass der Glaube an die Überlegenheit moderner Medikamente ins Wanken gerät, weshalb vielerorts auch der Brauch der Kräuterweihe im Gottesdienst wieder auflebt.

Eine sanfte und ganzheitliche Medizin mit Heilkräutern und das Wissen um die unterschied-lichsten Therapierichtungen, ermöglichen dem Menschen wieder neue Perspektiven.

Unsere Intention ist es, Ihnen mit dem Marienkräuterkissen Impulse für ein Innehalten in unserer rastlosen Welt zu geben, damit Sie auch die Kraft eines Gebets neu entdecken können.

Auf die Qualität unserer Kisseninhalte können Sie sich verlassen, denn der Umgang mit Naturprodukten erfordert Erfahrung, Sorgfalt und Detailkenntnisse bezüglich der Wirkzusammenhänge von Kräutern und sonstigen pflanz-lichen Rohstoffen.

Die Auswahl und Zusammensetzung der Kräutermischungen in Ihrem Kissen erfolgte in Zusammenarbeit mit Deutschlands ältestem Kräuterwerk, der Fa. Groz (gegr. 1816) und besteht aus Bergwiesenheu mit speziellen alpinen Kräutern, Löwenzahn, Lavendel, Ringelblumenblüten mit Kelch, Steinklee, Thymian und weiteren erlesenen Naturprodukten.

ArtikelNr.: 6043
Varianten (Größe / Produktaufdruck):
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